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Seit 1828 war Heimann Bernstein Kantor und Lehrer der Synagogengemeinde in Lüneburg. Er wohnte "bey der Nicolai Kirche". Vorher hatten die jüdischen Lehrer in Lüneburg vermutlich meist bei einer der Schutzjuden-Familien mit im Haus gewohnt.
Sein Vorgänger war Selig Leser, der aus Sachsen-Meiningen nach Lüneburg gekommen war und 1828 der erste Erwachsene war, der auf dem jüdischen Friedhof der Stadt bestattet wurde. Der nächste bekannte Lehrer der Gemeinde war Hermann Calmsohn, der 1838 nach Lüneburg kam und eine wichtige Rolle für die Gemeinde spielte. Möglicherweise war er jedoch nicht Bernsteins direkter Nachfolger.
Namensvarianten: Heymann