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Die Verkäuferin Else Rosenblum wurde 1882 in Salzwedel geboren. Sie war die Tochter des Rechtskonsulenten Moritz Rosenblum und seiner Frau Cäcilie.
Nachdem sie ihre kaufmännische Lehre abgeschlossen hatte, arbeitete sie zunächst in Braunschweig und dann in Hamburg. Im November 1912 kam sie aus Hamburg nach Lüneburg, wo sie jedoch nur einige Monate lang blieb. Ende Februar 1913 zog sie wieder nach Salzwedel, und kurz danach erneut nach Hamburg. Dort heiratete sie am 2. Oktober 1914 den Kaufmann John Jacobsohn aus Lübeck, der in Hamburg ein erfolgreiches Geschäft für Papierwaren und Reiseandenken in der Nähe des Bahnhofes führte. Sie hatten 1916 und 1922 zwei Söhne zusammen. Als ihr Mann 1928 früh verstarb, führte Else Jacobsohn den Laden weiter. 1938 musste sie ihn jedoch wegen antisemitischer Boykotte räumen.
Am 18. November 1941 wurde Else Jacobsohn ins Ghetto Minsk deportiert. Sie überlebte nicht. Von ihren zwei Söhnen schaffte es der ältere, Ernst, nach Palästina zu fliehen, während der zweite, Manfred, nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde.
Quellen und Infos:
Eintrag bei MtL - Mapping the Lives
Eintrag im Gedenkbuch des Bundesarchivs
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Namensvarianten: Elsa Jacobshofe